«Ich definiere meine Kunst als kommerziell»

Vernissage von Dirk Bonsma

Der Berner Dirk Bonsma steht vor seinem Werk, einem Cover der Musikgruppe «Get Lost».Die Musiker haben am Abend in Seewen gespielt.

mg. «Meinen Stil definiere ich als kommerziell, da die meisten Werke einen wirtschaftlichen Hintergrund haben », erklärte Dirk Bonsma. Er kreiert vor allem Poster, Plakate und  Covers. Seine Kunden sind Musikgruppen und Lokale. Im Talkessel hat der Berner die Logos des «Imbisspudels», vom «Tübli» und «Mezcalito» und von der «Chlosterchilbi» konzipiert. Für Esther Gwerder von «Kunst & Kleider» hat Bonsma ebenfalls das Logo kreiert, deshalb hat Gwerder als Galeristin ihn eingeladen und seine Werke ausgestellt.

«Bin kein Künstler»

Bonsma definiert sich nicht als Künstler. Er sieht sich vielmehr als Sachbearbeiter im Auftrag seiner Kunden. «Ich fühle mich mit Schwyz verbunden, da ich viele Freunde wie zum Beispiel Dani Horat habe», erzählte Bonsma. Seine Kunst ist ironisch und verspielt. Sein Stil erinnert an eine Mischung aus Pop-Art à la Warhol und aztekischer Kunst. Speziell ist seine Teebeutel-Kreation mit Porträts von Menschen darauf. Für die amerikanische  Musikgruppe «Get Lost» hat der Berner einen Buddha mit Stinkefinger gemalt. Die  Garage-Punkgruppe, die seit einiger Zeit in der Schweiz lebt, hat am Abend in Seewen für Bonsma und seine Gäste gespielt.