Degonda-Ausstellung eroeffnet

Am Samstag fand in Schwyz die Vernissage statt

Stolz präsentiert Schwester Gielia Degonda eines ihrer Exponate, welche bis zum 17. Februar in Schwyz zu sehen sind.

Die Galerie «Kunst & Kleider Esther Gwerder» in Schwyz durfte ihr zweites Ausstellungsjahr am vergangenen Samstag mit einer weiteren Trouvaille einläuten. Bis zum 17. Februar sind im kleinen Foyer an der Ratskellergasse Zeichnungen der Ingenbohler Schwester und Künstlerin Gielia Oegonda zu sehen. Die Ordensfrau ist in ihrem künstlerischen Schaffen zweifelsohne eine Ausnahmeerscheinung. Ihre Präferenz für schroffe, natürliche Formen aus der Natur verhelfen ihren Werken zu Urwüchsigkeit und Eigenständigkeit. Dies war für Esther Gwerder denn auch ausschlaggebend: «Gielia Oegonda ist erst die vierte Künstlerin, die in meiner Galerie ausstellt. Bei der Auswahl lege ich grossen Wert auf die Qualität der Werke und das jeweilige Potenzial der Kunstschaffenden.» Von letzterem vermag Gielia Degonda reichlich zu bieten. Mit Einzel und Gruppenausstellungen ihrer Malereien und Zeichnungen hat sie in der ganzen Schweiz seit den Siebzigerjahren für Aufsehen gesorgt. In Schwyz zeigt die ehemalige Zeichnungslehrerin mit Wurzeln im steinig-kargen Bündner Oberland eine ausschliesslich auf Geologie bezogene Werkreihe. Sanfte, warme Farbtöne, durch dünne Linien und Formen zerklüftete Motive dominieren unter den Exponaten. «So intim, so nahe beieinander habe ich meine Werke noch nie ausgestellt», meint die Künstlerin.

Bote der Urschweiz